Impfen ja oder nein ?

Kinder impfen

Ihr Lieben,

unser Sohn wird nun bald ein Jahr, steht mehr oder weniger mit beiden Beinen fest auf der Erde, wir sind eine sehr reisefreudige Familie und es treibt uns auch immer wieder in sehr ferne Welten und so ist auch für uns nun wieder das Thema Impfen etwas über das wir nachdenken müssen. Im letzten Jahr wurde ich soo oft gefragt, was oder ob wir geimpft haben. Irgendwie habe ich immer versucht mich aus der Affäre zu ziehen und nicht so richtig zu antworten. Ich erreiche mittlerweile über meinen Blog und meine anderen sozialen Media Kanäle so viele Menschen, dass ich mir der damit einhergehenden Verantwortung durchaus bewusst bin. Von daher habe ich immer vermieden darüber zu sprechen oder zu schreiben. Alles was ich mit meinen Kindern mache, oder wie wir es in unserer Familie handhaben, ist für uns der richtige Weg, aber es muss natürlich nicht auch der richtige Weg für Euch sein. Da es aber anscheinend ein Thema ist, dass viele interessiert und zum Nachdenken bringt, und es Aufklärungsbedarf gibt, schreibe ich euch mein Wissen zusammen und stelle euch auch eine kleine Liste an Gloubuli zusammen, die begleitend zum Impfen gegeben werden können. Die Liste hat mir die liebe Evelyn extra zusammengestellt. Sie ist Apothekerin und Homöopathin, hat einen Onlineshop für Muttermilch und Plazentanosoden, und ist vorallem eine wirklich inspirierende Frau, vielen dank an dieser stelle an dich liebe Evelyn Bruder für deine warmen hilfreichen Worte!

Nun aber zurück zum eigentlich Thema, und zu den Fragen, die mir immer wieder gestellt werden:

1.Impfen – ja oder nein ?

Ich finde ganz ehrlich ,dass ist eine Frage, die man so pauschal gar nicht beantworten kann. Denn mal gesetzt dem Fall, ich habe ein ungeimpftes Kind und es steckt ein rostiger Nagel im Fuss, dann stellt sich dir Frage logischerweise nicht mehr –  natürlich wird dann schnell gegen Tetanus geimpft! Eine Impfung muss ja nicht immer etwas schlechtes sein! Sie kann akut Leben retten und beugt vor! Ich für meinen Teil impfe meine Kinder, allerdings nicht gegen alles, was die STIKO empfiehlt!Ich bin kein totaler Impfgegner, allerdings denke ich immer so vile wie nötig und so wenig wie möglich! Ich habe mich lange und intensivst mit dem Impfen auseinandergesetzt und habe einen für uns sehr passenden Weg gefunden. Wichtig ist allerdings für alle, die sich mit dem Thema “ob überhaupt, und wenn ja was impfe ich“ beschäftigen: Wendet Zeit auf und informiert euch gut! Es gibt gute Literatur zu dem Thema wie z.B. “Impfen Pro und Contra“. Dort beschreibt Dr. Hirte ganz neutral alles was man wissen muss, erstellt ein alternatives Impfschema und wenn man gar nicht weiter weiss, kann sogar in der Praxis angerufen werden. (habe ich übrigens auch gemacht )

Dass die Pharmaindustrie super darin ist, in uns Angst zu schüren, ist ja bekannt.Das Impfungen den kleinen Körper vergiften da die Zusatzdstoffe die darin enthalten sind giftig sind wissen wir auch alle, aber verdrängen es bei all der positiven Werbung fürs Impfen auch gerne mal! Gerade Eltern sind dafür natürlich anfällig, und total sensibel. Sie möchten alles richtig machen… impfen also gerne mal so wie von der STIKO empfohlen das volle Programm! Die meisten Eltern setzen sich mit dem Thema erst auseinander, wenn die Frage vom Arzt kommt. Vorher ist jedes Paar mit dem Wunder der Schwangerschaft und dem kleinen Menschenkind beschäftigt, das auf ein mal in den Armen liegt. Doch dann kommt die Frage nach dem Impfen bzw. oft heißt es nur, ach und heute bekommt ihr Kind die ersten Impfung. Höchstens ein „Oder möchten sie noch warten?“ wird nachgeschoben. Da alle Eltern nur das Beste für ihr Kind möchten und wir grundsätzlich auf das vertrauen, was die Ärzte empfehlen, wird in den meisten Fällen direkt geimpft. Die Zweifel kommen vielleicht erst hinterher, denn natürlich reagiert ein kleines Baby auf eine Impfung im besten Fall nur mit Unwohlsein und ein wenig Fieber. Im schlimmsten Fall jedoch mit einem irreparablem Impfschaden. Glücklicherwiese halten sich die Impfschäden in Grenzen (wobei ich keine richtig aussagekräftigen Statistiken finde konnte, was mit Sicherheit auch daher rührt, dass es sehr sehr schwer ist, dass ein Impfschaden wirklich anerkannt wird). Bei manchen Impfstoffen komme ich immer ins Grübeln. Nehmen wir mal als Beispiel den Impfstoff gegen Keuchhusten. Dieser Impfstoff wurde z.B in den 70er und 80er Jahren fröhlich immer mal wieder vom Markt genommen und wieder eingeführt….warum ist das so, liegt es darand das in der Zeit tatsächlich einige Kinder an den folgen der Impfung gestorben sind ? Diese Frage lasse ich nun mal einfach so im Raum stehen und wenn ihr Lust habt, lest einfach mal im Buch Pro und Cotra nach.

Ganz generell denke ich können wir uns sehr glücklich schätzen, denn wir leben in einem Land in dem wir alle Möglichkeiten haben. Einem Land, in dem es eine unglaublich gute pharmazeutische Versorgung gibt und vor allem einem Land, in dem eigentlich fast alle Menschen durchgeimpft sind und wir uns dadurch nicht so schnell anstecken können. Es werden immer wieder Stimmen laut, dass gerade die Eltern, die ihre Kinder nicht impfen schuld daran sind, dass Kinderkrankheiten wie Masern wieder vermehrt auftreten. Wenn ich mir die Berliner Statistiken so ansehe, dann stimmt dies vielleicht auch zum Teil. Aber nichtsdestotrotz sollten wir alle die Freiheit haben, was und welche Impfung wir für unsere Kinder am Besten finden. Es geht mit Sicherheit auch immer einher mit der Anzahl der Kinder im Haus, sowie der gesamten Familiensituation. Zum Beispiel ob ein Kind schon im Babyalter in die Kita geht und sich somit schneller bei älteren Kindern anstecken kann usw. ein weiterer Punkt an dich gar nicht gedacht habe ist natürlich auch in welche Kita ein Kind geht und mit welchen Kindern es in Kontakt kommt.

Ich habe beispielsweise bei unserer Tochter ganz anders geimpft, als ich es nun wahrscheinlich bei unserem Sohn tun werde. Und sollte es noch eine drittes Geschwisterchen geben, werde ich das Thema wieder neu überdenken. Ich für meinen Teil habe tatsächlich eine ganz klare Meinung zum Thema impfen, aber ich habe mich auch lange und ausführlich damit auseindergestezt und war bedingt durch die starke Eiweissalergie und Neurodermitis unserer Tochter auch noch mal viel viel vorsichtiger und kritischer. Ich glaube tatsächlich, da es für einen kleinen Körper so anstrengend ist, eine Impfung zu verkraften,doch sollte jede Mutter auf ihr Bauchgefühl hören und sich dagegen entscheiden, wenn sie denkt, dass es vielleicht für eine Impfung vielleicht noch einen Tick zu früh ist, oder aber sich dafür etscheiden gar nicht zu impfen.

Was ist also meine Antwort auf die Frage Impfen? Ein klares JA! Ich habe für unsere Tochter jedoch nicht die 6 Fach Impfung gewählt, sondern mit bedacht geimpft, manchesmal ist weniger mehr! Oder auch viel weniger!

Aber ! Ich denke wir dürfen bei all der Impfdebatte nicht vergessen das wir nicht nur die Verantwortung für unsere Kinder sondern auch die Kinder unserer Mitmenschen haben! Einige Kleinkinder dürfen aus medizinischer Sicht nicht geimpft werden, weil beispielsweise eine chronische Erkrankung vorliegt (z.B. eine Blutgerinnungsstörung) oder weil sie gerade eine Chemotherapie durchgemacht haben. Meine Tochter z.B durfte gegen einige Dinge nicht geimpft werden,da sie eine wirklich schlimme Eiweisallergie hat und es einige Impfstoffe gibt ,die es nur auf Eiweissbasis geimpft werden,und im hinblick auf die derzeitige Masernsituation hier in Berlin,bin ich sehr froh das  es eine Impfung gibt die mein Kind das aus Medizinischen Gründen nicht geimpft werden durfte und die Kinder mit chronischen Erkrankungen schützt in dem alle anderen Kinder geimpft sind. Gerade bei hoch ansteckenden, meldepflichtigen Erkrankungen, die sehr schwere Verläufe haben können (z.B. Masern) sollte man deshalb impfen. Ich finde, wir sind da alle in der Verantwortung, damit die Eltern chronisch kranker Kinder diese auch ohne Angst in die Kita schicken können. Und eine Gesellschaft wird immer daran gemessen, wie sie mit den Schwächsten umgeht!

2.Was impfe ich?

Ich möchte euch von Herzen bitten euren eigen Weg zu gehen und das für Euch richtige Impfschema zu finden. Versteht bitte, dass ich euch mein Impfschema nicht als vorgefertigte Meinung niederschreibe, denn es ist einfach ein viel zu sensibles Thema als das ich es nun hier einfach so teile. Aber ich hoffe, euch vielleicht einige hilfreiche Tipps geben zu können, wenn ihr noch unsicher seid.

*Sollte es Euer erstes Kind sein und ihr möchtet, dass Euer Kind in seinem ersten Lebensjahr noch nicht in die Kita geht, dann nehmt euch die Zeit und schaut genau wann und was ihr impfen möchtet. Ihr müsst nicht direkt zur U3 anfangen zu impfen! Sprecht mit eurem Kinderarzt und teilt mit ihm Eure Sorgen, Ängste und Fragen! Holt euch vielleicht auch noch mal eine zweite Meinung ein, vielleicht von einem anthroposophischen Arzt.

*Solltet ihr keine Reise ins Ausland planen, ist eine Impfung gegen Hepatitis auch nicht unbedingt sofort notwendig, denn die Ansteckungsgefahr hier in Deutschland ist für Babys tatsächlich recht gering.Wobei mir meine Mama (Krankenschwesster auf der Intensivstation für Babys)  heute erzählte das eigentich fast alle Flüchlingsmütter die in ihrem Krankenhaus entbinden an Hepatitis leiden, und das die meisten Babys direkt nach der Geburt sofort geimpft werden müssen, damit sie sich nicht bei ihrer Mutter anstecken.Zu dieser Impfung hatte ich bis vor einigen Stunden eine ganz klare Meinung, muss diese nun jedoch auch noch mal überdenken.

*Es gibt Kinderkrankeiten wie z.B Windpocken, die nun ja sagen wir mal so, vielleicht nervig und blöd sind, aber nicht lebensgefährlich, wenn man wie wir in Deutschland lebt und von guter medizinischer Betreuung umgeben ist. Aus anthroposophischer Sicht betrachtet hat jede Kinderkrankheit, die ein Kind durchmacht, auch etwas gutes für das Kind. Die Frage, die sich stellt ist nur, ob ich es als Mutter oder ob wir es als Familie aushalten können, wenn ein geliebtes Kind eine Kinderkrankheit durchmacht. Unsere Tochter hatte vor zwei Jahren Keuchhusten und ich muss sagen, es war wirklich wirklich anstrengend. Es war keine schöne Zeit, aber ich habe es mir so ausgesucht, ich habe mir es vorher genau überlegt! Ich hab mir überlegt, ob ich es aushalten kann mein kleines Kind so zu erleben und habe sie ganz bewusst nicht gegen Keuchhusten geimpft. Ich wusste vorher, dass ich die Zeit und Liebe habe, um diese Krankheit mit ihr durchzustehen. Ich erinnere mich auch noch genau an meine Kindheit. An die Tage, an denen ich mit meinem Keuchhusten vor meiner Kinderzimmer Tür gesessen habe und mir die Seele aus dem Leib gehustet habe. Aber meine Erinnerung daran ist keine traurige oder schlimme, sondern eigentlich eher schön. Ich denke an Vanillepudding und Grießbrei, den mir meine Mama in der Zeit immer gekocht hat. Das gab es  als Kind immer, wenn ich krank war. Ich denke auch an noch mehr liebevolle Zuwendung und die ungeteilte Aufmerksamkeit meiner Mama.

Ich denke mit jeder Kinderkrankheit geht ein Kind auch einen Weg und macht damit vielleicht den einen oder anderen Entwicklungssprung. Natürlich möchte ich nicht, dass Laéna oder Nael nun unbedingt alle Kinderkrankheiten durchmachen muss, aber es gibt die eine oder andere, an die ich mich noch erinnere und die ich nicht als soo schlimm betrachte, als dass meine Kinder sie nicht auch durchmachen können.

*Es gibt Kinderkrankheiten und die dazugehörigen Impfungen für die ich sehr sehr dankbar bin, denn ich möchte in keinem Fall, dass eines meiner Kinder an Diphterie oder Kinderlähmung erkrankt.

*Es gibt eine 3 Fach Impfung, die auch von Dr. Hirte in dem Buch “Impfen Pro und Contra” vorgeschlagen wird, die finde ich auf jeden Fall erwähnenswert!

*Überlegt euch genau, wie viel ihr aushalten könnt und ob ihr auch die Zeit dafür habt! Denn z.B Keuchhusten dauert wenn es schlecht läuft bis zu 3 Monate, ist das Kind aber aus dem kritsischen Babyalter raus ist es eine Krankheit an der ein Kind nicht sterben wird wenn es sie durchmacht.

*Auch wenn ihr Zweifel und Ängste habt, was das Impfen angeht, sollte die Angst vor der Krankheit, die da kommen könnte, größer sein, dann impft euer Kind. Das wichtigste ist, dass ihr euch dabei wohl fühlt! Es macht keinen Sinn mit einem ungimpften Kind auf dem Spielplatz zu gehen und immer Angst zu haben, dass es sich mit diesem oder jenem anstecken könnte. Eine unentspannte Mutter, die aus Angst vor ansteckenden Kinderkrankheiten ihrem Kind jedes Schäufelchen eines anderen Kindes aus der Hand reisst, macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn. Da ist es für alle Beteiligten einfacher und entspannter das Kind ist geimpft. Andersrum ist es natürlich genauso, denn wennn euer Bauchgefühl euch sagt das ihr besser nicht impfen möchtet dann hört darauf, denn ich denke wir sollten alle viel viel auf das vertrauen was unser Unterbewusstsein uns sagt.

*Wie schon gesagt, es hängt auch immer ein wenig von der derzeitigen Lebenssituation ab. Wenn es nur ein Kind in der Familie gibt, ist es auf jeden Fall eine andere Situation als bei nur einem Baby im Haus. Geschwisterkinder schleppen nunmal nahezu täglich irgendwelche Krankheiten mit nach Hause – das fängt bei Läusen an und hört im schlimmsten Fall bei Masern auf.

*Wenn ihr aus Berlin kommt und ihr möchtet alternativ Impfen, ist die Kinderarztpraxis von Dr Meinike in Havelhöhe eine sehr gute Adresse !

*Lasst euch kein schlechtes Gewissen einreden, wenn ihr nicht impfen möchtet. Letztendlich ist es eure Entscheidung !

*Schaut nach, ob es in eurer Stadt Impfstammtische oder Vorträge zu dem Thema gibt, und hört euch an, was Hebammen, Ärzte oder Homöopathen dazu sagen.

*Schaut euch auch mal Impfempfehlungen unserer Nachbarländer Östereich und Schweiz an!

3. Wann impfe ich?

Das kann ich euch ganz genau sagen! Nach Gefühl. Und zwar ab und um den ersten Geburtstag herum! Also nachdem das Kind 1Jahr alt ist. Ich hatte immer das Bild eines Baumes im Kopf, der fest verwurzelt ist, also einen Sturm übersteht ohne umzuknicken. Wenn also mein Kind mit beiden Beinen fest auf der Erde steht und nicht hin und her schwankt, wenn ein kleiner Windstoss es umweht, dann ist es auch stark genug, um eine Impfung zu verkraften. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Impfung unserer Tochter ewig vor mir hergeschoben und lange Jahre nicht geimpft habe, denn ich hatte immer das Gefühl, sie verkraftet es noch nicht. Mein Urvertrauen sagt mit, dass das Gefühl wahrscheinlich genau richtig war. Vor zwei Jahren waren wir für 7 Wochen in Indien und vor der Reise war für mich völlig klar, dass wir das Thema nun noch mal neu angehen müssen. Indien mit einem völlig ungeimpftem Kind hätte selbst ich für sehr fahrlässig gehalten und ich bin bis heute sehr zufrieden mit der Entscheidung, auch wenn wir längst nicht alles geimpft haben, was uns empfohlen wurde (den Keuchhusten hat sie am Ende unseres Urlaubs mit nach Hause gebracht). Wenn ich mir unseren kleinen, starken Babyjungen so ansehe, denke ich, dass wir mit dem Impfen sehr wahrscheinlich ein wenig früher beginnen werden. Die Entscheidung fällt aber auch dieses Mal auf ein alternatives, sehr kleines Impfschema.

Ich hoffe meine Worte haben euch ein wenig in eurer Entscheidungsfindung geholfen

Alles liebe Eure Rebecca

Ich bin sehr gespant auf eure Kommentare zu diesem Thema!

Hier habe ich noch einiges an Literatur für euch:

*Impfen Pro und Contra

*Maßvoll impfen: Risiken abwägen und individuell entscheiden – Eine Orientierungshilfe für  Eltern

*Die Impfentscheidung: Ansichten, Überlegungen und Informationen – vor jeglicher Ausführung!

*Gesundheit für Kinder: Kinderkrankheiten verhüten, erkennen, behandeln: Moderne Medizin – Naturheilverfahren – Selbsthilfe –

Und es gibt einen Film ” Wir impfen nicht !”


Und wie schon am Anfang versprochen einige homöopathische Mittel, die begleitend zu einer bevorstehendne Impfung gegeben werden können,Evelyn Bruder sagt folgendes:

Das Kind sollte auf jeden Fall infektfrei sein und auch sonst “stabil”.

Deshalb habe ich es auch so gemacht, dass meine Kinder bei der ersten Impfung mindestens 1 Jahr alt waren.Ich wollte erstmal dem Immunsystem eine eigene Chance geben, sich auf zu bauen.Homöopathie kann dann eine gute Unterstützung zur Verträglichkeit der Impfung oder auch Entgiftung geben.

Zum Aufbau des Immunsystems helfen natürlich Auto-Nosoden, wie Plazenta-Nosoden.Diese empfehlen wir am Tag der Impfung und 3 Tage nach dem Impfen zu geben.Dazu geben wir kurz vor der Impfung 2-3 Globuli D/C30 und an den 3 Tagen danach je 1 mal täglich 2-3 Globuli in der hohen Potenz

Ähnlich ist unsere Empfehlung zu Thuja, welches man immer zur besseren Verträglichkeit der Impfung geben kann.Eine Möglichkeit wäre es 1-2 Globuli C200 kurz vor der Impfung zu geben und einmal nach der Impfung,alternativ die C/D30 2-3 Globuli vor der Impfung und 3 Tage nach der Impfung 1 mal täglich 2-3 Globuli.

Hat man nur eine D12 zur Hand, gibt man diese kurz vorher und mehrmals täglich 3 Tage nachher.

Natürlich gibt es weitere homöopathische Mittel, die dem kleinen Schatz helfen, besser mit der Impfung fertig zu werden.

Diese würde ich dann allerdings nicht prophylaktisch, sondern eher symtombezogen geben.

Wichtig finde ich, dass den Müttern bewußt ist, dass ein leichter Temperaturanstieg gewünscht ist. Dass man dabei noch nicht von einer unerwünschten Impfreaktion sprechen sollte,sondern von der erforderlichen Reaktion des Immunsystems, welches durch die Impfungaktiviert werden soll, Antikörper zu bilden.

Man kann das Immunsystem des Kindes hierbei homöopathisch unterstützen,  schneller und besser mit der Impfung fertig zu werden.Häufige leichte Impfreaktionen sind Unruhe, Temperatur oder Fieber, evtl. auch lokale Reaktionen an der Einstichstelle mit Rötung und Schwellung.

Hier die häufigsten Mittel, die individuell ausgewählt werden können und in den meisten homöopathischen Hausapotheken auch vorhanden sind:

Aconitum: plötzliche, Panik oder Unruhe in der Nacht nach der Impfung. Schneller Fieberanstieg über 38,5°. Durst!
Belladonna: Auch plötzliches Fieber wie bei Aconitum, aber mit kalten Händen und Füssen. Hier schwitzt die Haut. Durstlos!
Hepar sulfur: (ein gutes Entgiftungsmittel, bringt Entzündungen nach aussen) Wenn die Impfstelle schmerzt und entzündet wirkt.
Auch bei überempfindlichen Kindern, die wenige Stunden nach der Impfung heftig und abweisend reagieren.
Rhus tox: Schlafstörung, Ängstlichkeit und Ruhelosigkeit nach der Impfung. Bei bläschenartigem Impfausschlag wie nach MMR- oder Varizellen

Impfung:

Silicea: allgemeine Stärkung bei Kindern, die zur Infektanfälligkeit neigen.
Staphisagria: psychische Traumatisierung nach Impfung. Das Kind scheint im Alltag angepasst, nachgiebig und “pflegeleicht”. nach Impfung and anderen ärztlichen Eingriffen kann es zutiefst und nachhaltig erschüttert wirken.
Sulfur: wichtig bei “echten” Impffolgen. (Entgiftung)

 

 

26 Kommentare

  1. Liebe Rebecca,

    ein wirklich guter Beitrag und sehr interessant! Ich persoenlich bin kein Fan von Homöopathie – habe aber auch sehr wenig Erfahrung in diesem Thema. Hatte schon ein wenig Angst, dass Du komplett gegen das Impfen bist und finde diesen Zwischenweg sehr gut! Wir impfen alles und alles zu den vorgegebenen Terminen: ich denke eher – lieber einmal mehr als zu wenig.

    (auch hier, wer weiss wie lange Instagram einmal bestehen wird ;)

  2. Du hast das ganz toll geschrieben! Wir sind strikt dagegen im ersten Jahr zu impfen. Haben unsere Tochter erst viel später geimpft und dies auch alles wunderbar und ohne Probleme überstanden! Mein Sohn wurde erst mit 16 Monaten geimpft und das war auch super. Unsere Kinder kommen sind keine Roboter und jedes muss so behandelt werden wie es bei dem jeweiligen Kind zutreffend ist! Ich freue mich sehr, dass du und wie du es geschrieben hast! Denn es ist natürlich immer noch ein Tabuthema bzw Streitthema!

    Ganz liebe Grüße

  3. Liebe Rebecca, danke für den differenzierten Beitrag!
    Was ich durchaus auch erwähnenswert finde ist, dass man, im Falle dass Kinderkrankheiten nicht durchgemacht wurden, auch im Pubertäts-/Erwachsenenalter impfen kann. Ich erkrankte nämlich im Erwachsenenalter an Mumps und muss aufgrund der schweren, nachfolgenden Schäden sagen: Ich könnte es nicht ertragen, würde meinem Kind dasselbe passieren wie mir. Gerade bei Erwachsenen sind nämlich Kinderkrankheiten keinesfalls nur eine “leichte”, mit einer Grippe vergleichbare Erkrankung.
    Bei meinem Sohn geben wir übrigens auf Rat meiner Homöopathin Impfnosoden, die spezifisch den jeweiligen Impfstoff ausleiten. Bzw. zwei Tage vorher schon einmal vorbereitend gegeben werden. Es gab noch nie Beschwerden. Liebe Grüße!

    • Rebecca

      Liebe Ellei, vielen lieben dank für deinen Kommentar ! und du hats antürlich total recht !Ich werde es noch mit hinzufügen! Alles liebe Rebecca

  4. Hallo Rebekka,
    das hast Du toll geschrieben. Und sehr ehrlich. Es ist leider wirklich so, dass viele nur ganz klar ihren Standpunkt vertreten und andere Meinungen verteufeln. Unsere beiden sind allerdings beide komplett geimpft. Die Große, weil sie so früh in die Kita kam und bei dem Zwerg, weil er eben schon eine Schwester hatte, die dauernd was aus der Kita heimgeschleppt hat … Länger überlegt haben wir z. B. bei der Rota-Viren-Impfung, die ja auch nicht gerade günstig ist. Aber im Bekanntenkreis gab es einen schweren Fall von einer Infektion und so haben wir uns dafür entschlossen. Unsere Hebamme hat es damals passend formuliert. Man soll überlegen wie man sich fühlen würde, wenn das Kind erkrankt, ob man sich dann bei einem schweren Verlauf Vorfwürfe machen würde und dann vielleicht lieber etwas dagegen unternommen hätte. Und die gleiche Frage sollte man sich auch zu möglichen Nebenwirkungen stellen …
    So kommt es wahrscheinlich zu den, von Dir beschriebenen, individuellen Wegen, wie mit der Frage umgegangen wird …
    Wir haben zum Glück aber auch zwei prima Kinderärzte, die sich Zeit für Fragen nehmen und gut informiert haben. Es wurde immer wieder nach der Verträglichkeit gefragt und wir hätten uns auch aussuchen können, ob wir statt der 6-fach Impfung die 3-fach Impfung nehmen.
    So, nun hab ich viel geschrieben (ist halt ein unerschöpfliches Thema)
    Liebe Grüße,
    Antje

  5. Johanna

    Liebe Rebecca,
    In dieser oft so hitzig und emotional geführten Debatte zum Thema Impfen ja/nein, finde ich deinen Beitrag sehr konstruktiv, auch wenn ich eine andere Meinung habe. Ich halte impfen für wichtig und sehe es inzwischen auch als gesellschaftliche Verpflichtung an, sein gesundes Kind impfen zu lassen. Die Tochter einer lieben Kollegin hatte mit sechs Monaten eine schwere Erkrankung und brauchte eine Leberspende. Dies führt dazu, dass ihr Immunsystem die Antikörper der Impfstoffe nicht verträgt. Sie ist nun also darauf angewiesen, dass andere geimpft sind, damit sie sich nicht mit einer Kinderkrankheit ansteckt, die für ein ansonsten gesundes Kind folgenlos verlaufen würde, in ihrem Fall aber tödlich enden könnte. Besonders schade finde ich für die Familie auch, dass die Kleine nie eine Waldorfschule besuchen werden kann – beide Eltern sind ebenfalls auf einer gewesen – weil gerade dort viele ungeimpfte Kinder sind.
    Ich finde, auch diesen Aspekt des Herdenschutzes sollte man bei der impfentscheidung nicht außer Acht lassen.
    Liebe Grüße
    Johanna

  6. Liebe Rebecca.
    Toll geschrieben!!!! Und noch toller das Du immer wieder das Bauchgefühle betonst😊
    Ich habe im ersten Jahr meines Studiums ein Praktikum in einer Behindeteneinrichtung machen müssen… das war sehr interessant zu erfahren wie viele dort eigentlich Impfschäden haben. Jedoch in keiner Statistik auftauchen…denn die Beweise können kaum erbracht werden.
    Danke für Deinen Beitrag zur Aufklärung

  7. Hallo,
    ich bin zufällig auf Deiner Seite gelandet. Sehr interessant geschrieben. ich bin auch immer wieder hin und hergerissen bei diesem Thema.. überigens ist unser Kinderarzt der Autor des Buches ‘Maßvoll impfen`. ;-)
    Unser Sohn kam mit einem Herzfehler auf die Welt und konnte auch erst mit 1,5 jahren geimpft werden, ich war jedoch sehr grießgrämig auf meine nahe Verwandschaft, wirklich nahe, die dann mit ihrem ungeimpften keuchhusten Kind zu besuch kamen…. das wäre wirklich sehr gefährlich gewesen für ihn. Nun ist er zum Glück Herzgesund und wurde geimpft… aber auch nicht alles…
    Unsere Kleine ist jetzt ein Jahr alt und wir hatten uns gegen die Rotaviren entschieden…., sie lag deswegen letzte Woche drei Tage in der Klinik und wir haben als komplette Familie aus Symphatie mitgemacht…. baäh… witziger Weise, obwohl es ganz schlimm war und wir serh viel ANgst um sie hatten, würde ich mich wohl wieder gegen diese impfung entscheiden, warum weiss ich nicht,… einfach ein Gefühl..
    Grüße aus Marburg, wo in meiner Schwangerschaft eine Masernepedemie ausgebrochen ist….

  8. Toller Post!
    Ich habe hier oft das Gefühl, dass ich die einzige bin, die sich zum Thema impfen überhaupt Gedanken macht. Alle um mich herum impfen fröhlich vor sich hin, ohne sich Gedanken zu machen. Verstehe ich gar nicht (allerdings beneide ich sie oft, denn so ist es viel einfacher).
    Das Buch schaue ich mir bestimmt mal an, auch wenn der Größteil der Impfentscheidungen bei uns schon gefallen ist.
    Liebe Grüße
    Jutta

  9. Katharina

    Toller Artikel. Danke!
    So ähnlich verfahren wir auch. Wir haben auch eine Beratung beim Dr. Hirte gemacht. Das war sehr aufschlussreich und ich kann das nur empfehlen. Weil er einen wirklich passend zur persönlichen Situation berät.
    Ich wünschte ich hätte mir beim ersten Kind schon so viele Gedanken gemacht. Auch find ich es gut eher später zu impfen.

  10. Gaby R.

    Liebe Rebecca,
    Du hast das Thema sehr gut beschrieben! Es muss jeder für sich entscheiden und letztendlich gibt es nie eine Garantie, dass alles so oder so gut verläuft. Wir entschieden bei unseren Kindern sie gegen Polio, Diphtherie, Masern, Mumps und Keuchhusten impfen zu lassen. Unser Sohn hat inzwischen 2 Enkel (fast 7 und 4 Jahre alt) und sie haben sie wohl auch zumindest gegen diese Kinderkrankheiten “durchimpfen” lassen. ich weiß nicht, ob noch etwas anderes inzwischen dabei ist. Aber eine gute Kinderarzt-Praxis berät gerne oder es gibt Merk- und Beratungsblätter vom Bundesgesundheitsamt. Der Impfstoff ist heutzutage wohl verträglicher und es muss nicht so sehr oft geimpft werden. Unsere Enkel vertrugen alles bisher super! Ich war als Kind schwer an Masern und Mumps erkrankt, kann ich nur jedem Kind wünschen, es nicht zu bekommen und eine Bekannte hat eine kleine Tochter, die dazu noch Gehirnhautentzündung bekam- zum Glück ohne Folgeschäden. Aber es war auf Leben und Tod. Ich hatte mich von unseren Kindern mit Windpocken angesteckt und auch diese an sich nicht schlimme Kinderkrankheit war im Erwachsenenalter sehr, sehr unangenehm, mit hohem Fieber und Nervenschmerzen. Ich tendiere also doch alle angeratenen Impf-Termine wahr zu nehmen, wenn in den Kindern nicht gerade eine Erkältung oder Ähnliches offensichtlich im Anmarsch ist und sie gesund erscheinen. Letztendlich muss sich jeder alleine mit der Familie für das “für und wider” und wogegen in Absprache mit Ärzten oder “Apothekern” bei Impfungen entscheiden. Liebe Grüße und alles Liebe für Euch.

  11. Ein sehr schöner Beitrag, der viele Impulse gibt. Wir haben unsere Zwillinge damals zu den vorgegebenen Terminen impfen lassen. Ich fand dies sehr hart, da es noch so winzige Würmchen waren. Wir haben einen sehr verständnisvollen Kinderarzt, mit dem ich mich über meine Bedenken austauschen konnte. Er gab mir damals den Rat früh zu beginnen, da das Erinnerungsvermögen in diesem Alter noch nicht so ausgeprägt ist, wie später. Letztlich kann ich dies nicht beurteilen. Allerdings haben die frühen Impftermine unsere Mäuse emotional lange nicht so mitgenommen, wie es bei dem letzten mit einem knappen Jahr geschehen ist. Das fand ich richtig schlimm, da die beiden nun schon vielmehr begreifen. Aufgrund dieser Erfahrung würde ich wieder so früh impfen lassen. Euch allen einen erholsamen Abend

  12. Einfach vielen Dank für den guten Artikel. Sehr differenziert und weit gehalten, mit guten Impulsen, ohne Belehrung oder “schlechtem-Gewissen-verbreitenden-Worten” und dabei sehr offen und ehrlich.

  13. Vielen Dank für den schönen, differenzierten Artikel! Ich denke nämlich auch, dass das eine sehr persönliche Entscheidung ist und dass beide Seiten aufhören sollten einander zu verteufeln.
    Ich habe meine Maus komplett impfen lassen, allerdings ist sie auch sehr viel mit anderen Kindern zusammen, sodass ich echt froh war, als gewisse Krankheiten dann gebannt waren.
    Vielleicht würde ich es aber bei einem weiteren Kind auch anders handhaben, wenn die Situation sich verändert hätte…

  14. Ein sehr guter und kritischer Artikel, der neutral und ohne Vorurteile verfasst wurde. Wir haben unseren Sohn übrigens genau so geimpft, erst nach seinem 1. Geburtstag und nur die nötigsten Impfungen machen lassen.
    Danke, dass es noch Eltern gibt, die sich trauen eine eigen Meinung zu haben!

  15. Ein wirklich toller Artikel!
    Du sprichst mir damit aus der Seele
    Wir wollten auch erst mit einem Jahr impfen haben aber dann auf anraten des KinderArztes früher angefangen, da durch ein kleines Loch im Herz bei unserem Kleinen ein erhöhtes Risiko bei bakteriellen Infekten besteht
    Leider kenne ich kaum Eltern, die das Thema so sehen, die Meisten,die ich kenne, sind 100% dafür oder total dagegen.
    Ich denke wenn mehr Eltern bewusster auswählen und mehr hinterfragen würden, dann würden auch Ärzte anders damit umgehen und offener für individuelle Wege sein

  16. Ich hätte mir gewünscht, dass auch auf die Seiten des Robert Koch Institutes oder der ständigen Impfkommission verlinkt wird. So komme ich leider nicht umhin, den Beitrag als extrem einseitig zu empfinden.

  17. Huhu!
    Schöner langer Bericht. Unser Sohn ist 4 und wir sind mit den Grundimpfungen durch. Ich habe mich besonders gut informiert, weil ich als Chemielehrerin auch Hintergrundwissen habe, das mich manchmal nachdenklich macht. Ich hatte in der Uni medizinische Chemie und das war wirklich interessant. Ich habe mich entschieden, Finn die normalen Impfungen machen zu lassen sogar inklusive Hepatitis. Weil diese Impfungen seit Jahren gut beobachtet und verbessert werden und es Studien dazu gibt. Wogegen ich mich strikt gewehrt habe, war die Schweinegrippeimpfung. Impfungen, die schnell auf den Markt kommen, ohne lange getestet worden zu sein, lehne ich definitiv ab. Das war auch eine gute Entscheidung, weil es gibt wohl schon die ersten Kinder, bei denen es Auswirkungen gibt.
    Von Globoli und Co halte ich persönlich überhaupt nichts. Das sind nur Zuckerbomben, die meiner Meinung nach eher die Eltern beruhigen als die Kinder, aber das darf auch gerne jeder selbst für sich entscheiden.
    LG Steffi

  18. Liebe Rebecca,
    Welch wunderbarer Artikel, der mir aus der Seele spricht!! Ich habe es bei meinen zwei Jungs auch nach Gefühl entschieden wann und gegen was ich sie habe impfen lassen und werde es bei unserem Dritten auch so halten, da es sich bewährt hat! Was für mich immer wieder sehr wichtig dabei war, war die liebevolle und aufklärende Begleitung durch unseren Kinderarzt.
    Liebe Grüße Nina

  19. Hi Rebecca, ein sehr schöner Artikel herzlichen Dank. :-)
    Ich habe zwei Kinder und eins davon komplett ungeimpft.(8)
    Ich finde den Unterschied zu sehen und zu begleiten schon enorm.
    Mein ungeimpftes Kind braucht für einen Infekt keine zwei Tage egal ob Schnupfen oder Magen Darm da der Körper viel Kraft, Energie und Abwehr hat um sich selbst zu helfen.
    Mein geimpftes Kind hat seit der Impfung Mittelohrenzündungen, Scheidenpilze und Neurodermitis. Dieses Thema ist sehr schwer aber ich bin dankbar dass jeder seine eigene Entscheidung fällen darf. Viele Grüße Jenni.

  20. Liebe Rebecca!

    Ein sehr toller Beitrag!
    Impfen ist ein sehr heikles Thema und ich finde es anstrengend sich da jedes Mal neu zu behaupten.
    Wir handhaben es ähnlich wie ihr. Individuell und nach Bauchgefühl. Und immer in homöopathischer Begleitung. Ich kann bis heute die Wirkungsweise der Homöopathie nicht begreifen, aber wer heilt hat recht. Und da die Homöopathie bei der starken Neurodermitis unseres Sohnes unglaubliches bewirkte, hat sie nun mal hier das sagen. Ich hätte auch einen Regentanz aufgeführt, wenn das geholfen hätte.
    Unser Jüngster ist gesundheitlich beispielsweise gar nicht angeschlagen und dennoch hat es jetzt unendlich gedauert bis wir die Masern-Impfung abgeschlossen hatten. Ich bin so dankbar einen Kinderarzt zu haben, bei dem ich nicht diskutieren muss, sondern der ggf auch den Regentanz abwartet. Das macht das ganze enorm leichter. Fürs Herz, fürs Bauchgefühl. Für mich.

    Wenn jeder so tolerant wäre und nicht immer seines als das Nonplusultra ansehen würde, wäre es soviel einfacher, Eltern zu sein.

    Liebe Grüße

    Minensie

  21. Gabriela

    “… können wir uns sehr glücklich schätzen, denn wir leben in einem Land in dem wir alle Möglichkeiten haben. Einem Land, in dem es eine unglaublich gute pharmazeutische Versorgung gibt und vor allem einem Land, in dem eigentlich fast alle Menschen durchgeimpft sind und wir uns dadurch nicht so schnell anstecken können. Es werden immer wieder Stimmen laut, dass gerade die Eltern, die ihre Kinder nicht impfen schuld daran sind, dass Kinderkrankheiten wie Masern wieder vermehrt auftreten. Wenn ich mir die Berliner Statistiken so ansehe, dann stimmt dies vielleicht auch zum Teil. Aber nichtsdestotrotz sollten wir alle die Freiheit haben, was und welche Impfung wir für unsere Kinder am Besten finden. ”
    Liebe Rebecca, mit ziemlichem Entsetzen habe ich diesen Artikel gelesen. Es ist gut, wenn Sie sich mit dem Thema “Impfen” auseinander gesetzt haben. Und es ist gut, andere Eltern dafür zu sensiblisieren.
    Ich denke trotzdem, dass Sätze wie die oben zitierten, zeigen sollten, dass es nicht einzig darum geht “seinen Weg zu finden”. Das klingt hübsch. Aber so, wie es in dem Artikel weiter geht, ist es eben nicht. Impfen ist nicht alleine eine Entscheidung, wie man es sich für die eigenen Kinder hübsch vorstellt.
    Und nur, weil Sie die Röteln oder Windpocken “als nicht so schlimm” in Erinnerung haben, ist das doch wohl bitte kein Argument, oder?

    Was will ich damit sagen? Mir ist dieser Artikel an vielen Stellen zu blumig, zu wohlfühlig, zu homöopathisch. Ein verantwortungsbewusster Kinderarzt wird auch von sich aus bei Kindern mit Allergien, Neurodermitis etc. vorsichtig beim Impfen sein.
    Das empfohlene Buch ist in keinster Weise ein neutrales, sondern ein sehr tendenziöses.
    Dank der hohen Durchimpfungsrate in Deutschland sind viele Krankheiten ein wenig aus unserem Bewusstsein verschwunden. Ich bin z.B. noch gegen Pocken geimpft (nein, nicht Windpocken). Das gibt es jetzt so gar nicht mehr. Als Kind kannte ich auch noch Leute, die mal Kinderlähmung gehabt hatten und in Folge nur noch schlecht laufen konnten oder im Rollstuhl saßen.
    Und Fragen wie “was impfe ich?” suggerieren irgendwie ein “ich mach das auf sanfte Art selber”. Ich empfinde diesen Artikel zu einem wissenschaftlichen Thema als hochgradig unwissenschaftlich, unfundiert und emotional. Und darum als nicht ungefährlich.

    • …dem kann ich mich auch nur anschließen. Ich bin ein großer Fan von Deinem Blog, Rebecca, aber der Beitrag ist leider viel zu emotional und medizinisch undifferenziert geschrieben. Schade!

  22. Hallo, als erstes, ich finde es wirklich mutig, dass Du Dich zum Thema Impfen äußerst! Ich vermeide das lieber, denn allzuoft habe ich nicht den Eindruck, dass es um sachliche Argumente geht, sondern um Glauben. Auch mich lässt das Thema nicht kalt….. Ich bin für Impfen, auch schon früh, ich halte Impfen für eine der größten Errungenschaften der Medizin. Man darf nicht vergessen, dass Infektionskrankheiten immer noch weltweit die häufigste Todesursache darstellen und auch dass das auch bis vor einigen Jahrzenten so war! Geimpft wird ja auch nur gegen Erkrankungen, bei denen schwerwiegende Komplikationen relevant oft auftreten. Bei vielen der Infektionskrankheiten kann man inzwischen nachweisen, dass bei einigen Erkrankten auch das Gehirn betroffen sein kann mit einer “Gehirnentzündung”, auch bei Keuchhusten. Ich habe bei meiner Arbeit als Neurologin oft Patienten gesehen, die an den Folgen einer solchen “Gehirnentzündung” nach Infektion litten. Lediglich nur einmal hatte ich einen Patienten mit einem fraglichen Impfschaden. Was ich damit sagen will: In meinen Augen ist der Impfschaden seltener als der Schaden durch eine Infektion. Auch hinsichtlich möglicher giftiger Beistoffe sollten wir ehrlich sein und bedenken, was unsere Kinder alles in der Stadt mit Strassenverkehr und in der Umwelt ausgesetzt sind. Bis zu einem gewissen Grad sind unsere Körper so beschaffen, dass wir das aushalten können. Und sind die Medikamente bei einer Infektion besser für das Kind als eine Impfung? Auch werden Impfungen nicht immer besser vertragen, wenn das Kind älter ist, da das dann reifere Immunsystem auch stärker/ungünstiger reagieren kann.
    Ich hoffe, dass es noch weitere Fortschritte gibt und noch mehr Krankheiten durch Impfen ausgerottet oder eingedämmt werden können… Sorry für den langen Text. Liebe Grüße

  23. Hallo du Liebe!
    Ich finde deinen Beitrag super toll! Ich würde so gerne wissen, welches Schema und welche Impfungen du gewählt hast! Ich würde mich so sehr über eine Nachricht von dir freuen!

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