Rituale für Kinder! Brauchen Kinder Rituale ?

 

Die Rituale, die unsere Kinder durch den Alltag begleiten sind zumindest in meiner Empfindung die Formgeber im Alltag und im Zusammenleben mit meinen Kindern. Ich habe manchmal das Gefühl, das  Rituale heutzutage in der Kindererziehung schon fast verpönt sind, denn das Kind soll sich frei und selbstbestimmt entfalten, das geht natürlich nicht wenn es das eine oder andere täglich wiederkehrende Ritual gibt das mit den Kindern gelebt wird. In diesem Fall werden Rituale gleichgesetzt mit langweilig, unflexibel und altmodisch.

Ich denke alle Eltern möchten nur das Beste für ihre Kinder und leben von daher auch genau das Erziehungskonzept dass sie für richig halten. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen das es manchmal ganz wohltuend ist, nicht so viele Bücher zum Thema Erziehung zu lesen und stundenlang im  Netz zu surfen. Hört auf euren Bauch findet euren Weg. Oftmals schließt sich das eine oder das andere gar nicht aus, sondern kann durchaus Hand in Hand gehen.

Kinder brauchen Rituale – WARUM?

Rituale/festgelegte Abläufe/Wiederholungen dienen Kindern als Strukturierungs- und Orientierungshilfe im Alltag. Das hängt mit der Gehirnentwicklung von Kindern zusammen. Kinder messen Dingen und/oder Tätigkeiten erst eine Bedeutung bei, wenn sie öfter in ihrem Alltag vorkommen. Studien konnten außerdem zeigen, dass Rituale Ängste von Kindern reduzieren und die Selbstständigkeit fördern. Einige Studien berichten, dass die Konzentrationsfähigkeit durch Rituale verbessert und das Lernen erleichtert wird. Ganz wunderbar klappt es natürlich im Kindergarten. In unserem (Waldorf)Kindergarten hat jeder Tag seine Rituale. Montags ist beispielsweise immer Milchreistag, Donnerstag wird gebacken und Dienstags gibt es Hirse.

Kleine Handlungen die Halt geben:

Wenn der Maltisch aufgeräumt wird, wissen die Kinder: Aha, gleich gibt es Frühstück. Wenn das Frühstück vorbei ist wissen die Kinder das sie nun nach draußen gehen. So beginnt ein frühkindlicher Rhythmus, den die Kinder jeden Tag erleben: Gruppen werden gebildet. Die einen müssen warten, während die anderen zur Toilette gehen und sich die Hände waschen. Dann sind die anderen dran. Und erst dann geht’s zum Essen. Es wird gemeinsam angefangen zu essen, und sie hören gemeinsam auf. Kein Kind verlässt den Tisch während des Essens.

Warum sind Rituale für Kinder wichtig?

Rituale geben dem Kind Sicherheit und Selbstbewusstsein. Es kennt sich in seinem Mikrokosmos  aus. Die Rituale machen es möglich, dass die Welt des Kindes überschaubar wird. Und in dieser überschaubaren Welt kann es leben, erleben, greifen und begreifen. Kennt ein Kind die Rahmenbedingungen, kann es sich besser auf andere Dinge konzentrieren und ist weniger verunsichert.

Welche einfachen Rituale kann man zu Hause integrieren ?

Ich verstehe total wenn ihr jetzt denkt, mein Alltag ist schon so schwer zu bewältigen, wie soll ich es nun auch noch schaffen Rituale zu etablieren und das im besagten  Fall immer zur selben Zeit? Klar, es ist schwierig, alles unter einen Hut zu bringen. Aber: Alles, was man öfter tut als anderes, ist ein Ritual. Wenn ihr also viermal in der Woche den gleichen Ablauf schafft – zum Beispiel essen, Zähne putzen, Geschichte lesen und ins Bett gehen –, dann ist er  bereits da – Euer  Rhythmus. Wichtig ist, dass auch die Eltern diese Rituale gern erleben. Dann etablieren sie sich im Alltag leichter.

Meine liebsten Rituale sind diese:

  • Ein Goldtröpfchen aufs Herz am Morgen für eine liebevolle duftende Begleitung über den Tag.
  • Vor jeder gemeinsamer Mahlzeit ein gemeinsames Lied und das anzünden einer Kerze.
  • Ein warmer Holundersaft vor dem Schlafen gehen.
  • Jeden Abend das Zimmer aufräumen.
  • Nach dem Baden am Abend den ganzen Körper einölen.
  • Das Gesicht und den Körper eincremen (liebevolle Zuwendung von Mama udn Papa oder aber auch das “alleine machen”
  • Jeden morgen auf dem Weg zum Kindergarten ein Hörspiel hören.
  • Jeden Mittwoch am Hirsetag unseres Sohnes basteln wir zu Hause gemeinsam mit der großen Schwester.
  • Gleichbleibendes Abendritual: Essen -Zähne putzen- waschen- ausziehen- Kleider zusammen legen oder in den Wäschekorb räumen- ein Buch vorlesen- ein Goldtröpfchen fürs Herz-Kuss und Gute Nacht.
  • Fussmassage am Abend mit gutem reinen Mandelöl von z.B.  LILLYDOO
  • Wenn ihr Lust auf noch mehr Rituale Vorschläge, Gedichte und Reime habt dann schaut mal hier : Waldorf Rituale

 

Seit neustem verwende ich das Mandelöl von LILLYDOO und kann euch versprechen, ich habe noch nie ein Mandelöl in den Händen gehabt das so hochwertig ist. Ich nutze es gerade um die Kinder damit einzuölen und es ist auch ihr Goldtröpfchen am Waschbecken um die Hände damit einzuölen. Es ist für die Baby und Kinderpflege tatsächlich das Beste Öl, dass mir bisher begegnet ist. Ich habe das Öl auch schon für meine Salbenküche benutzt auch auch dafür eignet es sich ganz wunderbar! Da kommen in den nächsten Tagen noch zwei Rezepte! Aber am liebsten mag ich das Öl, um die Kinder nach dem baden damit  zu pflegen. Es zieht schnell ein und spendet der Haut die Feuchtigkeit die sie braucht. Und riecht ganz sanft und natürlich nach Mandel.

Getreu dem Motto weniger ist mehr handelt es sich bei den neuen Mandelöl aus dem Hause Lillydoo um hautfreundliche Naturkosmetik ohne unnötigen Schnickschnack.

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Nun wünsche ich euch alles Liebe und viel Freude mit eurer Gedankenwelt zum Thema Rituale mit Kindern. Welche Rituale habt ihr denn ?

Alles Liebe Rebecca

 

2 Kommentare

  1. schöner artikel!
    und wie gut wieder auf dem blog zu kommentieren statt immer nur auf instagram:)

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