Meine Gedanken zum Klavierspielen

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Ihr Lieben ,

schon sooo sooo lange liegt dieser Artikel in meinen Entwürfen und wartet darauf, endlich in die Welt hinaus zu dürfen. Die Wochen vergehen gerade wie im Flug und ich habe das Gefühl, ich mach nur kurz die Augen zu, und schon ist es wieder Sonntag! Das Leben mit zwei Kindern vergeht scheinbar  doppelt so schnell, wie das Leben mit einem Kind. Nun weiß ich auch, warum es mir als Kind immer so ewig Vorkämpfer, bis ich endlich wieder Geburtstag hatte oder Weihanchten ist…denn zu dem Zeitpunkt war mein Kopf noch nicht so voll und mein Leben noch so wunderbar langweilig!

Ich weiss von einigen von Euch, dass ihr überlegt, für Eure Familie ein Klavier anzuschaffen. Weihnachten ist für solch große Geschenke immer ein guter Anlass. Vielen haben mich im Sommer, als ich das erste Foto von Laéna am Klavier gepostet habe, angerufen, oder mir geschrieben. Ihr hattet viele Fragen und so haben wir am Wochenende ein kleines Video für Euch gemacht, damit ihr unser E-Piano mal richtig sehen könnt und hört wie es klingt .
Laéna spielt seit etwa 8 Monaten, sie sie hat kurz vor Naels Geburt endlich ihr eigenes Klavier bekommen. Ein Klavier hier bei uns zu Hause, in unserem Wohnzimmer, zum Üben und vor allem zum einfach Dransetzen und drauflos spielen. Es ist eine ganz wunderbare Möglichkeit, um die eigene Musikalität zu erspühren und sich so an Klänge, Rythmus und schöne Melodien heran zutasten – letzteres ist zu Beginn relativ

Die ersten Monate des Klavierunterichtes ist sie immer zu unserer Nachbarin gegangen, um zu üben. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass es sehr viel schöner ist, wenn sie sich immer einfach mal dransetzten kann. Wenn sie Lust hat zu spielen und es nicht immer verbunden mit dem “üben müssen ” ist. Es gibt doch nichts schöneres, als sich einfach mal so an ein Instrumet zu setzen und drauflos zu spielen, einfach so, ganz frei und ohne Druck. Velleicht auch, um es als eine Art Ventil zu benutzen, um mal etwas loszuwerden.
Es gibt Menschen die haben einen Boxsack, wir haben nun ein Kalvier.
Mein Mädchen ist Zweit-Klässlerrin. Fast täglich versetzt es mich in Erstaunen, wie viel heutzutage schon in der Grundschule von den Kindern erwartet wird und wie sehr sie unter Druck stehen. Wenn ich mir mein fast 16 jähriges Patenkind ansehe, das gerade alle Hobbys aufgibt, da sie sonst nicht genug Zeit für die Schule hat, wird mir ganz schlecht. Ich möchte so ein Leben für meine Tochter nicht! Dovh leider sehe ich jetzt schon kommen, dass es bei uns ähnlich aussehen wird, denn das Schulsystem lässt uns selbt auf einer sehr freien Schule, nicht so viele Möglichkeiten…
Mein kleines Mädchen setzt sich leider selber so sehr unter Druck und möchte alles ganz besonders gut machen, ist dabei aber sehr unkonzentriert und so klappt es hin und wieder nicht ganz so gut, wie es sich die kleine Madame so vorstellt. An manchen Tagen bekommt sie von jetzt auf gleich regelrechte Tobsuchtsanfälle und kann kaum 6+4 zusammen rechnen. In diesen Momenten  ist es ganz gut, einfach die Schulhefte zuzuklappen und vorzuschlagen, sich vielleicht mal für 10 Minuten ans Klavier zu setzen. Und damit meine ich in diesem Fall nicht, dass sie üben soll! Nein, sie soll einfach das Spielen, was ihr gerade in den Kopf kommt. Und das vor allem, um den Kopf frei zu bekommen. Ich habe diesen Tipp schon mal auf Instagram gepostet und da schrieb mir eine liebe Mama, dass musikalische Menschen sehr oft mathematisch begabt sind. Kalvier spielen ist in diesem Fall nicht nur eine gelungene Ablenkung, sondern ist vielleicht sogar der Schlüssel zur benötigten Gehirnpartie. Genauso empfinde ich es ehrlich gesagt auch und es klappt fast immer! Wenn Laéna sich zur Entspannung ans Klavier setzt, entlockt sie ihrem Instrument die schönsten Töne. Ihre vorher verkrampften Hände werden ganz weich und ihre Gesichtzüge entspannen sich. Nach ein paar Minuten kehrt sie zu ihren Hausaufgaben zurück und oh Wunder, auf einmal ist mein Mädchen entpannt, konzentriert und schafft in kürzester Zeit ihre Aufgaben.
Vor einigen Tagen hatten wir mein Patenkind über Nacht zu Besuch und am Abend saßen mein kleines und großes Herzmädchen zusammen am Klavier, mache kennen vielleicht meinen Clip auf instagram. Beide haben gesungen und waren so frei in ihrem sein, wie ich es mir für jedes Kind wünsche.

Deswegen bin ich so froh, dass wir dieses hübsche weiße Klavier hier stehen haben, es sozusagen zur Familie gehört und uns allen ganz viel Freude bereitet. Ich wäre übrigens  nie von alleine auf die Idee gekommen, ein E-Piano zu kaufen, den Anreiz gab uns unser Klavierlehrer. Er sagt mir mit einem Blick auf meinen damals noch sehr runden Bauch und Verweis auf die Nachbarn, dass es vielleicht ganz gut wäre, wenn auch einfach mal mit Kopfhörern gespielt werden kann, mit Rücksicht auf das Baby und die Nachbarn. Wenn er wüsste, welch gesegneten Schlaf unser Babyjunge hat, zumindest wenn er mal schläft.
Er erkärte mir auch, dass wir mit einem alten vintage Klavier ( das wollte ich eigenlich kaufen und weiß anstreichen) nur Ärger haben werden, denn meist müssen sie andauernd neu gestimmt werden und der Transport zu uns in den 5 Stock ist auch kein Spaß! Also machte ich mich auf die Suche, sprach mit einer befreudeten Pianistin und fand dann unser schönes weisses Klavier.

Für alle, die einen kleinen Menschen in der Familie haben, der unbedingt gerne Klavier spielen lernen möchte, dem kann ich unseres mit gutem Gewissen empfehlen. Und alle Mamas die Schulanfänger haben, die sich viel zu sehr unter Druck setzen, die irgendwie noch nicht so richtig in der Schulwelt angekommen sind, vielleicht denkt ihr mal drüber nach eurem Kind ein Musikinstrument ins Kinderzimmer zu stellen. Es muss ja nicht gleich ein großes Klavier sein, eine kleine Trommel, ein Xylophon oder eine Flöte tun es vielleicht fürs Erste auch!

Für alle, die nochmal kurz reinhören möchten, wie es klingt wenn Laéna die Lieder spielt, die sie im Untericht lernt, dann schaut euch gerne das Video an. Leider leider habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft mal zu Filmen, wenn sie frei und wild spielt, was für mich viel viel schöner klingt, als die eingeübten Stücke…vielleicht sollen diese Momente aber auch ganz einfach nur für uns oder mein geliebtes Tochterkind sein.

In diesem Sinne, alles alles liebe Eure Rebecca

 

 

 

Die Kamera ist übrigens ein wenig unruhig, da der Babybruder immer mal wieder versucht mitzumachen !

 

Mit liebe Verlinkt

*Laénas Kleid ist von Elfenkind und im nächste jahr auch wieder im Shop

*Das Piano habe ich hier gefunden Musikhaus Kirstein

*Die Lampe auf dem Klavier haben wir aus Indien mitgebracht

*Klavierheft Musikspielen mit der Maus 2

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Sebastian Kurl

    Hey Toller Beitrag ich spiele jetzt selber seit paar Jahren Klavier und habe mega fortschritte gehmacht nachdem ich mir dieses Programm http://bit.ly/2BMscAb geholt habe kann ich wirklich jeden empfehlen wirklich wenn ihr euch für Klavier spielen interessiert dann viel spaß damit

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