Tipps zum Ordnung halten im Kinderzimmer // Wäschebeutel nähen

Wäschebeutel nähen für mehr Ordnung die Anleitung gibt es auf www.elfenkindberlin.de

Ihr Lieben,
Ordnung ist das halbe Leben! Also wenn ich mich gerade in unserem Umzugschaos so umsehe, habe ich nicht das Gefühl das ich besonders ordentlich bin, wobei die Wahrnehmung ja auch immer relativ ist! Und sehr wahrscheinlich ist es in keinem Haushalt in dem umgezogen wird ordentlich. Aber!  Meine liebenswerte Tochter /kreative Unordnungverbreiterin treibt mich langsam in den Wahnsinn ! (ich habe  sie übrigens vorher gefragt ob ich diesen Artikel schreiben darf, und ich darf!) Ich habe im letzten Jahr ein Podestbett für sie gebaut und darunter alles in Kisten geordnet und beschriftet, das klappt bisher auch echt ganz gut, aber in ihrem Bett, auf dem Schreibtisch und in ihrer Höhle unter dem Bett herrscht Chaos pur! Lustigerweise kommt morgen sogar der Sender Kika vorbei mit einer Ordnungmenthorin im Gepäck, die mit Laéna ihr Zimmer ausmistet, Umzugskartons packt und  ihr einige Methoden verrät wie sie besser Ordnung halten kann. Ich bin gespannt ob es was bringt und werde berichten bzw. euch sagen wenn es gesendet wird.
Heute habe ich aber vorab schon mal einige schlaue Tipps und Antworten für euch um in euren Kinderzimmern für Ordnung zu sorgen. Dabei geholfen hat mir die liebe Sabine Haag, die ich auf der Blogkonferenz “Blogst” kennengelernt habe und die gerade ein schönes Nähbuch geschrieben hat, das für Ordnung sorgt. Aus dem Buch hat Laéna sich gestern direkt etwas ausgesucht und wir haben es gemeinsam für ihr neues Zimmer genäht. Einen Wäschebeutel zum aufhängen, ruckzuck genäht und echt ganz schön niedlich! Wir haben die Idee aus dem Buch einfach etwas abgewandelt und aus dem Wäscheklammerbeutel einen Wäschebeutel gemacht, ihr müsst es einfach etwas breiter und länger zuschneiden. Auf dem einem Foto seht ihr wie es geht. Und nun zu den schönen Antworten von Sabine, die vielleicht für den einen oder anderen ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Morgen werde ich mit Sicherheit auch noch das eine oder andere lernen, und euch dann berichten. Vielen dank liebe Sabine das du dir die Zeit genommen hast,hier mal all dein Wissen zusammen zu tragen !

 

Eine der häufigsten Fragen, die auftaucht ist: Wie bekomme ich all die Spielsachen in den Griff, die immer und überall rumfliegen und wie kann ich meinem Kind beibringen, ordentlicher zu sein? Ganz ehrlich? Das ist eine der schwierigsten Aufgaben beim Ordnunghalten überhaupt. Wir können noch so motiviert und diszipliniert sein (und das ist ja schon als Erwachsener schwer genug) – wenn der Nachwuchs eher chaotisch ist, dann wird es schwierig. Es geht ja nicht darum, Kinder mit aller Gewalt zur Ordnung zu trimmen, sondern Ihnen die Grundlagen und die Wichtigkeit von bestimmten Abläufen zu vermitteln und ihnen klar zu machen, dass das zum gemeinsamen Familienleben und Miteinander dazu gehört.

Um es vorneweg zu nehmen, was nicht funktioniert: Sanktionen, genervtes Rumbrüllen und letztendlich dann selbst aufräumen (was ich eine Zeit lang immer gerne gemacht haben). Nein, das erhöht auf allen Seiten nur den Frustpegel und bringt keinerlei Lerneffekt. Ziel ist es, den Kleinen zu vermitteln, dass das Aufräumen genauso zu den Familienritualen und wichtigen Dingen gehört wie beispielsweise das Zähneputzen, das Tischabräumen, das Anschnallen im Auto, das gemeinsame Abendbrot oder der Besuch der Uroma im Pflegeheim. Es ist ein Bestandteil im Leben, den man mag oder nicht so gerne tut.

Und nun kommt ein ganz wichtiger Punkt: Jede Familie hat ihren eigenen Ordnungsgrad! Das ist das erste, was man sich bewusst machen sollte: Wie ordentlich muss es für mich sein? Dem einen reicht es schon, wenn abends alle Spielsachen im Kinderzimmer verschwunden sind – egal wie wild sie dann dort rumfliegen. Dem anderen ist es wichtig, dass die Bücher ordentlich weggestellt werden, damit sie nicht verknicken – dafür dürfen alle Kuscheltiere auf dem Sofa liegen. Dem Dritten ist es gleich, ob die Deckenhöhle zwei Wochen im Wohnzimmer aufgebaut ist, so lange die Roller abends ordentlich in der Garage eingeparkt werden. Mir war, als Sophie noch klein war, beispielsweise immer ganz wichtig, dass das Wohnzimmer zur Schlafenszeit spielzeugfrei war. Das war meine kleine Atempause, in der ich mich dann nicht nur als Mama fühlen konnte.

Aber wie gesagt: Jeder hat andere Bedürfnisse, andere Lebensumstände, andere Ideen!

Aber jetzt dann mal Butter bei die Fisch ;-): Wie kann man denn nun den lieben Kleinen ein bisschen Ordnung beibringen?

1.Ordnung im Kinderzimmer muss einfach sein. Und: immer Luft mit einplanen!
Kennt ihr ein Kind, dass seine Bausteine ordentlich in eine Box oder Bücher nach Größe in ein Regal sortiert. Äh, nein, also ich nicht. Für die meisten ist das Ordnungschaffen eine leidige Unterbrechung ihrer Spielzeit – und sowas macht nie Spaß! Deswegen braucht man Platz und Stauraum, damit alles schnell und unkompliziert geht. Also her mit Regalen, Boxen oder Schubladen. Achtet dabei IMMER darauf, dass die Sachen schön groß sind! Regale sind dann ideal, um Spiele und Bücher aufzubewahren, wenn die Fächer tief sind. Kisten oder Boxen, in denen Lego oder Holzklötzchen-Sammlung Platz finden, dürfen nicht zu klein sein! Egal, für welche Lösung man sich entscheidet, eines ist ganz wichtig: Der Stauraum muss reichlich sein! Kein Kind ordnet Bücher gern in ein bereits vollgestelltes Regal und wenn ein Korb schon fast voll ist, macht es keinen Spaß, die Stofftiere dort noch hinein zu quetschen – also immer ein bisschen Luft haben!

2.Alles hat seinen Platz und es wird regelmäßig aussortiert

Damit ein Kind selbst aufräumen kann, sollten Spielzeuge und Bücher einen bestimmten Platz haben. Dann ist es kinderleicht: Bausteine wandern im Handumdrehen in die Kisten, die Bücher ins Regal und die gesammelten Muscheln und Stöcke in die „Schatztruhe“. Am Anfang sollte man Körbe und Truhen möglichst lange an derselben Stelle stehen lassen, damit sich eine gewisse Routine einspielen kann. Das kennen wir ja von uns selbst: Eingespielte Handgriffe gehen uns leichter von der Hand.

Regelmäßig ausmisten ist DIE Zauberformel: Oft ist das Kinderzimmer mit Spielzeug überfrachtet, mit dem gar nicht mehr gespielt wird. Oder es ist so viel vorhanden, dass das Kind sich wegen des Überangebots gar nicht mehr auf das Spielen konzentrieren kann. Also ausmisten und vielleicht auf dem nächsten Basar verkaufen – damit hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Platz geschaffen und Geld verdient!

3.Spielerisch das Interesse wecken

Aufräumen macht am Ende des Tages keinen wirklichen Spaß – man ist müde und außerdem spielt es sich gerade so schön. Also besser auf einen Zeitpunkt ausweichen, an dem das Kind noch fit ist. Und dann mit einem kleinen Spiel verbinden: „Ich wette, dass ich in 5 Minuten mehr wegräumen kann als du!“ oder „Ich glaube nicht, dass du es schaffst, in 10 Minuten alle Spielsachen im Haus zu finden und sie in dein Zimmer zu bringen!“ Ich bin mir sicher, dass da jede Familie ihr eigenes Spiel entwickeln kann. Denn eines funktioniert fast immer: Wettspiele (gerade bei Geschwistern) und Vergleiche mit den Eltern.

Und noch ein letzter Tipp:

Um ein bisschen Ruhe in das bunte Sammelsurium eines Kinderzimmers zu bekommen, ist es sinnvoll, sich auf wenige, zurückhaltende Farben zu konzentrieren.

So lustig bunt bedruckte Boxen und mit Comicfiguren verzierte Accessoires auch aussehen, sie lassen den Raum unaufgeräumter und wilder wirken als er vielleicht ist. Zusätzlich zu Möbeln und Stauraum befindet sich ja hier auch noch Spielzeug, das mit seinen lebendigen Farben und seiner Kleinteiligkeit Unruhe bringt.  Also lieber ein bisschen zurückhaltender bei Material- und Stoffwahl sein, um Ruhe in den Raum zu bringen. Wir kennen es ja von uns Erwachsenen: Ein bunt gemustertes Zimmer lässt uns nur schwer zur Ruhe kommen und gut einschlafen. Weniger Reize – besserer Schlaf.

Ich hoffe es hat euch gefallen, und zum Thema Ordnung wird es in nächster Zeit noch mehr geben, und ich zeige euch auch sehr gerne demnächst Laénas Kinderzimmer (also das alte inkl. Anleitung zum Podestbett )

Hier geht es zu Sabines Blog Ordnungsliebe

Und hier zu ihrem Buch : Nähideen, die Ordnung schaffen

Ich wünsche euch einen schönen Abend, alles liebe Rebecca

Schaut auch gerne mal auf Facebook vorbei (klick) ich verlose eines der schönen Nähbücher von Sabine !

Wäschebeutel nähen für mehr Ordnung die Anleitung gibt es auf www.elfenkindberlin.de

 

 

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