Paprika Pesto&schlechte Tischmanieren

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Köstliches Paprikapesto und schlechte Tischmanieren, wie passt das zusammen? Die Antwort ist ganz einfach, denn das Pesto ist sooo köstlich, dass es einfach möglichst schnell in den Mund befördert werden muss – ohne Rücksicht auf Verluste. Da ich ja weiss, dass mein Mädchen eigentlich weiß, wie es geht, habe ich sie einfach mal gelassen, es allerdings für spätere Zeiten dokumentiert! Ich kann die Bilder dann ihren Kindern zeigen und ihnen erzählen, dass ihre Mama früher auch an manchen Tagen nicht ordentlich gegessen hat ♥

 

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Wir ihr euch ja wahrscheinlich denken könnt, lieben wir Gemüse in jeder erdenklichen Form. Ich koche unheimlich gerne und versuche immer wieder neue Dinge zu probieren. Glücklicherweise schmeckt es auch meistens! So auch letzte Woche. Ich hatte total vergessen, dass Laéna und ihre Freundin schon mittags nach Hause kommen, da in der Schule eine Konferenz stattgefunden hat – Lieben wir diese Tage nicht alle… Die Mädchen waren natürlich total hungrig , denn ” das Schulessen ist einfach nicht lecker, Mama, und wir dachten, du machst uns schnell Nudeln.”

Gesagt getan und aus Langeweile auf die Schnelle etwas neues ausprobiert! Schon seit Tagen hatte ich leckere rot Paprika im Kühlschrank, die eigentlich für die Brotbox und zum zwischendurch Naschen gedacht waren. Die Exemplare im Kühlschrank sahen besonders ansprechend aus und da hatte ich die Idee, ein Paprikapesto zu machen. Es war köstlich, daher teile ich dieses Rezept nun liebend gerne mit Euch, denn es ist denkbar einfach, schnell  zu machen und die Kinder lieben es. Durch die süss schmeckende Paprika ist es ein perfektes Kinderessen und trotzdem wunderbar gesund! Ich habe Abends für meinen Mann noch ein wenig Knoblauch und Chilli reingemixt,  das gibt dem ganzen noch mal eine ganz feine Geschmacksexplosion im Gaumen…Unserem Kind hat die Variante auch geschmeckt, aber sie ißt tatsächlich auch andere Dinge, die Kinder normalerweise nicht essen würden. Also tastet euch vielleicht langsam ran! Unser Besucherkind mochte es in jedem Fall so gerne, dass ich ihr und ihren Zwillingsschwestern noch etwas einpacken sollte

 

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So, nun habe ich wirklich genug geschrieben und hier kommt das Rezept:

Paprikapesto

Zutaten

1-2 rote Paprika ( kurz im Wasserbad blanchieren und häuten, wenn ihr die Haut nicht so gerne mögt oder vertragt. Solltet ihr sie einfach so mixen wird das Pesto etwas knackiger, ich habe es aus Zeitmangel so gemacht und fand es lecker)

Zutaten

1-2 rote Paprika

5 Löffel Olivenöl

3-4 getrocknete Tomaten

30g Pinienkerne oder Zedernkerne (die sind geschmacklich genauso gut, aber einen Tick günstiger. Ich habe sie im Bioladen das erste Mal gesehen)

40-60g   Parmesan

Salz und Pfeffer

5-10 Basilikumblätter

1/4 Teelöffel Honig oder Agavendicksaft

1 /2 Teelöffel süsser Senf

 

Ihr  könnt alle Zutaten in einen Blender geben oder einfach mit dem Pürierstab durchmixen. Ich habe tatsächlich einen extra  Zerkleinerer dafür, aber ich habe auch einen Küchenuntensilien Tick.

Den Parmesan und die Paprika  schneide ich immer vorher schon in kleine Stücke, damit mein Mixer es nicht so schwer hat. Alles andere kann im Ganzen mit hinzu gegeben werden. Nun alles ordentlich durchmixen und schon ist das leckere Paprikapesto fertig!

Normalerweise klappt es zeitlich ganz gut, dass ich das Nudelwasser anstelle, dann das Gemüse putze und schneide, das Pesto vorbereite und gleichzeitig die Nudeln koche. Somit ist das komplette Mittagessen in 15 Minuten fertig. Solltet ihr Kinder haben, die auch lieber ihr eigenes Mittagessen mit zur Schule nehmen, empfehle ich Pesto und Nudeln im noch warmen Zustand zu mischen und es dann am nächsten Tag kalt als Nudelsalat Variation mit in die Schule zu geben.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag und alles alles liebe

Rebecca

 

 

 

 

 

 

*Dieser Artikel ist in liebevoller Zusammenarbeit mit der Kampangne „Zeit für Paprika“ entstanden, vielen dank!

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3 Kommentare

  1. Das sieht richitg gut aus. Wir lieben Pesto auch sehr.. finde die Servietten aus Leinen auch sehr schön. Liebste Grüße, Sarah

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