St.Martin Ideen für kleine und große Kinder

St. Martin stehrt vor der Tür! Viele Geschichten, Rezepte und Spiele die wir rund um das St. Martinsfest nutzen habe ich im für Euch zusammengestellt

 

St. Martin Wecken

St. Martin ein Tag der in jedem Jahr gefeiert wird und hier zu lande oft mit dem Laterne laufen  einhergeht! Ich habe euch heute mal einige Geschichten, Rezepte und Spiele rund um das St. Martinsfest zusammengestellt, damit ihr euch gemeinsam mit euren Kindern einstimmen könnt auf diesen schönen Feiertag.

  1. Vielleicht die Geschichte vorlesen,die Geschichte nachspielen St-Martin-Ideen-und-Geschichten-zum-vorlesen
  2. Martinswecken backen
  3. Laternen basteln
  4. Kürbissuppe kochen oder gemeinsam das Lied singen könnt.

Wir haben schon in der letzten Woche die schönen Ostheimer St. Martin Figuren aufgestellt und seitdem werden sie immer mal wieder hergenommen und bespielt, wir mussten schon das Schwert und auch ein Pferdeohr kleben, denn der kleine Babybruder hat es unsanft behandelt und musste sich danach erst mal einen Vortrag über Wertschätzung und wertvolle Dinge seiner Schwester anhören, ich habe mich in dem Moment nur auf meinem Stuhl zurückgelehnt, Laénas Worten gelauscht, in mich hineingelächelt und gedacht ” Rebecca du hast irgenwie so einiges richtig gemacht !” Danach haben wir den zwei Komponenten Kleber aus dem Atelier geholt und alles wieder repariert!

St. MArtin Ostheimer

Für mich gehören zum St. Martinsfest

  1.  Martinswecken, ich backe in diesem Jahr einfach mein neues liebes Brioche Rezept!
  2. Dann braucht man natürlich eine Laterne, wir haben im letzten Jahr eine süße Eulenlaternen gebastelt habt ihr sie schon gesehen?
  3. Gerade vor zwei Tagen habe ich mit Nael eine ganz einfache Waldorf Laterne gebastelt schaut mal hier (klick) dort findet ihr auch noch ein weiteres schönes Laternenlied für kleine Kinder.

Wenn wir nach dem Martinszug nach Hause kommen gibt es eine leckere Kürbissuppe  und zum Nachtisch einen Gänsekeks das Rezept findet ihr hier (klick) Wie verbringt ihr denn euer Martinsfest ?

Brioche

Es gibt St-Martin-Ideen-und-Geschichten-zum-vorlesen ausdrucken mit fast allen meinen St. Martin Ideen und den Geschichten zum vorlesen.

Hier kommt die  Sankt Martin Geschichte und natürlich das Sankt Martin Lied

Zum vorlesen Für jüngere Kinder:

St. Martin
Es war einmal ein Soldat, der hieß Martin. Eines kalten Herbsttages bekommt Martin den Auftrag,
eine Botschaft in die nächste Stadt zu bringen.
Er reitet auf einem Pferd. Es schneit.
Martin trägt einen Helm und ein Schwert.
Es ist dunkel. Der Wind bläst Martin kalt ins Gesicht.
Martin hat einen warmen, roten Mantel. Er hüllt sich fest ein.
Am Stadttor sitzt ein armer Mann im Schnee, der kein Zuhause hat. Er ist ein Bettler. Er friert. Er hat Hunger. Er ist in Lumpen gekleidet. Der Bettler ruft: Helft mir! .
Viele Menschen gehen vorüber. Einer findet kein Geld.
Jemand winkt einfach ab. Andere gucken gar nicht hin. Dann kommt Martin.
Martin hält die Zügel an. Er bleibt beim Bettler stehen.
Martin zieht sein Schwert und teilt den dicken, roten Mantel in zwei Teile.
Er gibt dem Bettler eine Hälfte. Die andere Hälfte behält er selbst.
Der Bettler ist froh und möchte Martin danken. Martin ist schon davongeritten.
Martin beschließt, nicht mehr Soldat zu sein.
Er legt sein Schwert ab, er legt seinen Helm ab. Er will den Menschen Gutes tun und der Kirche dienen.
Martin wurde Bischof und hat vielen Menschen geholfen.
Deshalb feiern wir heute noch das St. Martinsfest.
Quelle: http://www.kinderspiele-welt.de/sankt-martin/sankt-martin- geschichte.htm

 

 

St. Martin Lied

Martinsgeschichte für ältere Kinder: St. Martin (ein Bettler erzählt)

Was war das für ein eisiger Winter damals im Jahr 334! Schon im September pfiffen eisige Herbstwinde durch die Bäume. Der viel zu kalte Herbst ließ uns schon ahnen, dass der Winter hart werden würde. Wer konnte, machte es sich zu Hause gemütlich, schürte seinen Ofen und dichtete alle Lücken gut ab, damit der Wind draußen gehalten wurde.
Im letzten Jahr gehörte ich auch noch zu denen, die eine, wenn auch bescheidene Hütte besaßen. Leider passierte dann im Frühjahr dieser Unfall. Als Holzfäller arbeitete ich im Wald, als mir ein Baum direkt auf das Bein fiel. Ich war so stark verletzt, dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Wer braucht schon einen humpelnden Holzfäller? Sie jagten mich weg und ich wusste gar nicht, wie ich meine junge Frau durchbringen sollte. Doch dann geschah das nächste Unglück: meine Frau starb bei der Geburt unseres ersten Kindes. Und das Baby gleich dazu.
Seither stand ich buchstäblich alleine da. Ohne Frau. Ohne Zuhause. Ganz alleine. Dann kam der Winter. Zuerst der Dauerregen. Dann kam der Schnee und mit ihm der Frost. Jeder Atemzug gefror. Meine Hände waren steif. Meinen Rücken spürte ich schon gar nicht mehr.
Zum Anziehen hatte ich nur noch das, was ich auf dem Leib trug. Mehrere Schichten hatte ich übereinander angezogen, trotzdem fror ich erbärmlich. Es wäre nicht ganz so schlimm gewesen, hätte ich meine beiden Decken noch gehabt. Doch leider hatten mir andere, denen es genau so schlimm wie mir erging, meine Decken gestohlen, mit denen ich mich sonst in der Nacht eingewickelt hatte.
Darum ging ich an jenem Tag direkt vor das Stadttor. In der Hoffnung, einen mildtätigen Menschen zu finden, der mir vielleicht eine Decke geben könnte. Ich hatte sonst wenig Hoffnung, die Nacht zu überleben. Die Angst zu erfrieren war groß.
Es war schon abends und die Stadttore bereits geschlossen. Darum bestand nur noch wenig Aussicht, jemanden zu finden, der mir helfen konnte. Da wurde das schwere Stadttor aufgestoßen und ein Reiter kaum herausgesprengt. Ich erkannte einen römischen Soldaten und wich erschrocken zurück. Bei den Soldaten wusste man nie. Die meisten waren noch halbe Kinder und sahen in ihrem Soldatendasein eine gute Gelegenheit mit jedem Streit anzufangen.
Ich wollte gerade in Deckung gehen, als er direkt vor mir anhielt. Wohin gehst du? , wollte er wissen. Mir schlotterten die Knie und ich wusste nicht mehr zu sagen, ob vor Angst, oder vor Kälte. Hast du einen Platz zum Schlafen? , bohrte er nach. Mit klappernden Zähnen verneinte ich. Von oben bis unten blickte er mich prüfend an. Hast du wenigstens eine Decke? , fragte er dann. Die wurde mir gestohlen! , entfuhr es mir. Gleichzeitig hätte ich mir auf die Zunge beißen können. Wer weiß wie er so eine Behauptung aufnahm?
Doch der Soldat schaute mich nur an. Ich glaubte Mitleid in seinem jungenhaften Gesicht zu sehen. Du brauchst was, in das du dich einwickeln kannst. Sonst überlebst du die Nacht nicht! , stellte er fest.
Bevor ich darauf antworten konnte, sprang er vom Pferd, riss seinen eigenen Mantel von den Schultern und zerteilte diesen mit seinem Schwert!
Oh ja! Wenn ich es doch sage: er zerteilte seinen eigenen Mantel mit seinem Schwert! Unfassbar, aber wahr! Er zerstörte Militäreigentum! Ich glaubte es kaum, denn der traute sich was! Ich wusste, dass die Römer sehr pingelig waren, wenn es um Militärsachen ging. Und so ein Mantel gehörte nicht dem Soldaten, der gehörte dem Militär.
Aber damit nicht genug: er gab mir die andere Hälfte und schenkte sie mir! Er zerstörte nicht nur Militäreigentum er verschenkte es auch! Wie im Traum wickelte ich mich mit der Mantelhälfte ein. Sie rettete mir wirklich das Leben Deshalb kann ich noch heute diese Geschichte erzählen.
Und was wurde aus Martin? Dem erschien in dieser Nacht Jesus im Traum. Danach wusste er, dass er den Militärdienst aufgeben und ein Leben für Gott leben sollte. Das tat er dann auch. Er wurde nämlich Bischof und kümmerte sich sein ganzes Leben um die Armen.
Quelle: © Ingrid Neufeld, http://www.textdrechslerei.de

St-Martin-Ideen-und-Geschichten-zum-vorlesen (klick)

img_1418

Ich hoffe mein kleiner Ausflug in die Welt des heiligen St. Martin hat euch gefallen,

Alles alles liebe Rebecca

Den St. Martin von Ostheimer gibt es übrigens im Set! Das beste ist das der rote Mantel im Spiel dank des Klettverschlusses tatsächlich geteilt werden kann,eine so schön durchdachte Idee ! Ich liebe Spielzeug das so wunderbar zum nachspielen anregt ! Wenn ihr ein richtiges Vorlesbuch haben möchtet kann ich dieses hier empfehlen.

Mein Buch von Sankt Martin (Der Kleine Himmelsbote)

Die Geschichte von Sankt Martin