Kraftquelle der Weiblichkeit: der Beckenboden

Gleichsam wichtig für Mann und Frau: der Kraftort im Becken, um das innere und äußere Gleichgewicht  im Auge zu behalten.


Der Beckenboden: ein Geflecht aus Muskeln rund um das Schambein. Unser Beckenboden ist der Schlüssel zu einem stabilen Gleichgewicht und enorm wichtig für die Energieversorgung im gesamten Körper. Die Energie kann frei fließen, wenn unser Beckenboden kräftig ist. Ist unser Beckenboden kräftig und aktiv, sorgt er für eine gesunde Spannung im Körper. Dementsprechend fühlen wir uns geerdet und dynamisch. Wenn unsere Energie frei fließen kann, entfaltet sich in uns nicht nur physische, sondern auch psychische Stabilität.

Der Beckenboden ist das zentrale Thema. Wir wurden in ihm gezeugt, auf ihm getragen, durch ihn geboren und mit ihm stark.

Unser Beckenboden ist also eine der wichtigsten Muskelgruppen in unserem Körper, wir sollten daher achtsam damit umgehen und ihm mit viel Liebe und Respekt begegnen. Auch wenn es für viele immer noch ein Tabuthema ist, so ist es doch für viele im Alltag ein lebensbegleitendes Thema. Ein inkontinenter Beckenboden zum Beispiel ist in Deutschland die zweithäufigste Krankheit nach Bluthochdruck!


Kleiner Alltags Tipp für ein tägliches Training → Richtige Zwerchfell Atmung ! In meinen Storys auf Instagram zeige ich euch wie es geht !

Was ist der Beckenboden ?


Viele können sich unter dem Beckenboden gar nichts vorstellen. Er spannt sich wie ein Segel zwischen Schambein, Steißbein und den beiden Hüftknochen und bildet damit das flexible Fundament Deines Körpers. Mehrere Muskelschichten übernehmen unterschiedliche Funktionen. Als zentrierender Teil unserer Körpermitte verschafft der Beckenboden uns Stabilität und eine gute körperliche Ausrichtung. Er hilft, die Wirbelsäule aufzurichten und die Gelenke zu schonen. Er hält unsere inneren Organe an ihrem Platz und ermöglicht das Halten und Loslassen unseres Blasen- und Darminhaltes. Ein gut durchbluteter Beckenboden steigert die Empfindungen in unseren Sexualorganen. Im besten Fall ist der Beckenboden sehr flexibel, so dass er uns in manchen Situationen mehr Kraft gibt und in anderen Situationen besser entspannen lässt.


Was passiert, wenn der Beckenboden nicht mehr gut funktioniert

  • Nur wenn Belastung und Belastbarkeit in Balance sind, kann der Beckenboden richtig funktionieren. Wenn eine Disbalance entsteht, können Probleme entstehen wie
  • Urin oder Stuhlverlust
  • Obstipation
  • Schmerzen
  • sexuelle Funktionsstörungen

Darum ist es wichtig, schon vorbeugend mit Beckenbodentraining zu beginnen! Ich möchte Euch dafür heute eine Weltneuheit auf dem medizinischen Markt vorstellen. Den ACTICORE1! Ich trainiere nun seit etwa drei Wochen damit und finde es total spannend und auch schön, meinem (auch wirklich sehr vernachlässigten Beckenboden) mal wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Jede Woche bekomme ich eine Statistik, um zu sehen, wo ich gerade stehe und wie stark meine inneren Muskeln sind. Das Schöne: Ich kann mit diesem spielerischen  Workout nicht nur meinen Beckenboden trainieren, sondern auch meine untere Rückenmuskulatur. Denn  natürlich,   wen   wundert   es,  es    hängt   alles zusammen!

Wie funktioniert der ACTICORE1?


Das ACTICORE1-Programm basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Training, das von Dr. Roland Zemp und Jacqueline de Jong entwickelt wurde.

  • Wähle einen Stuhl mit einer glatten Oberfläche, auf dem der Acticor1 nicht einsinkt oder verutscht
  • Du nimmst Platz auf dem SensorSeat.
  • Dein Damm ruht entspannt auf der Sensorfläche und der SensorSeat überträgt via Bluetooth die Kontraktionen deines Beckenbodens auf die App Deines Smartphones oder Tablets.
  • Ausdauerübungen trainieren die langsamen, Schnellkraftübungen die schnellen Muskelfasern Deines Beckenbodens.
  • Das Zusammenspiel zwischen Muskelfasern und Nerven wird durch spezielle Koordinationsübungen trainiert.

Die beschriebene App ist eigentlich ein Spiel, in dem man durch Anspannen und Loslassen des Beckenbodens z.B. Pilze sammelt. Trainiert wird immer das Zusammenspiel zwischen Anspannung und Entspannung, das am Ende dazu führt, dass der Beckenboden gestärkt ist. Für alle die, die tatsächlich schon unter einem der beschriebenen Probleme leiden, bringt das tägliche Trainieren wieder die alte Lebensqualität zurück. Denn am Ende des Tages möchte doch niemand mit einer dicken windelähnlichen Binde zwischen den Beinen rumlaufen immer mit der Angst, dass mal ein Tröpfchen daneben gehen kann.


Wie trainiere ich mit dem ACTICORE1?

  • Wie ist das Training aufgebaut? Du startest mit einem Test. Anhand Deiner Ergebnisse bei Ausdauer und Schnellkraft stellt Dir das Programm aus elf Leistungslevels Dein individuelles Training zusammen.
  • Wie lange und wie oft soll ich trainieren?Eine Übungseinheit dauert etwa eine Minute. Zunächst baust Du behutsam die Muskelausdauer und Schnellkraftleistung auf. Ab Leistungslevel 4 kommen Koordinationsübungen hinzu. Insgesamt sieht das Programm sechs Einheiten pro Tag vor – täglich trainierst Du im Schnitt zehn Minuten.
  • Wie sehen die Spiele aus? Spaß und Freude stehen im Vordergrund. Um für genügend Abwechslung zu sorgen, stehen Dir drei unterschiedliche Game-Stile zur Verfügung. Nature inspiriert Dich zu einem virtuellen Tauchgang, Waldspaziergang oder Flug. Bei Space spielst Du mit grafischen Symbolen. Pulse weist Dir den Weg ohne visuelle Ablenkung.


Ist ACTICORE1 auch für Kinder geeignet ?


Unsere Tochter wollte natürlich auch direkt “spielen” und ich habe sie auch gelassen, denn mit einem bewussten und natürlichen Umgang unseres Beckenbodens kann man nicht früh genug anfangen. Sie hat das Spiel natürlich intuitiv auch viel schneller verstanden als ich! Ich habe mit Denis von ACTICORE auch zu diesem Thema kurz gesprochen. Tatsächlich wurde mir gesagt, dass die (Be)Nutzung durch Kinder und den damit einhergehenden Erfolg untersucht wird. Denn gerade Kinder zwischen 5 und 12, die auch immer mal wieder den einen oder anderen Tropfen verlieren, kann man damit trainieren lassen. In dem Fall aber nicht die Anspannung (denn unter Spannung stehen genau diese Kinder sowieso schon zur genüge), sondern die Entspannung. Dazu bald mehr, wenn Ihr mögt !


Der Beckenboden spirituell betrachtet


Rein energetisch ist unser Beckenboden die Basis! Das Energiezentrum. Dort sitzt unser Wurzelchakra (Muladhara Chakra), öffnet sich im Zentrum aller drei Beckenbodenschichten (am Damm) nach unten zur Erde. Es verbindet uns direkt mit der Urkraft von Mutter Erde und hilft uns, unsere Grundbedürfnisse (wie Geborgenheit, Nahrung und Gesundheit) zu erfüllen und uns eine gute materielle Basis im Leben zu schaffen. Es steht in engster Verbindung zur Natur und zur Familie, wenn dieses Zusammenspiel instabil wird, merken wir es auch in unserer Außenwelt!Ein gut funktionierender, entspannter Beckenboden gibt uns eine gute Anbindung an die Erde und lässt die Lebensenergien frei durch uns fließen. Ist er verspannt oder erschlafft, kann er Blockaden verursachen und uns das Gefühl geben, von der Erde getrennt zu sein. Dann haben wir zum Beispiel das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren und nicht mehr unsere Mitte zu finden.
Ich wünsche Euch nun einen schönen Tag! Und fühlt doch mal kurz in Euren Beckenboden hinein. Er ist es, der Eure Kinder in die Welt getragen hat und der Euch jeden Tag aufs neue Stabilität gibt.
 
Liebst, Eure Rebecca

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